TU Berlin

Bildungslücken in der Stadt? Lehrende und lernende Räume entwerfen

Projekt
Prof. Dr. Angela Million (Uttke), Felix Bentlin, Anna Juliane Heinrich
Fakultät VI Planen, Bauen, Umwelt, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen


Das Lernen in der Schule und in anderen Bildungseinrichtungen macht nur einen Bruchteil all unserer Bildungsprozesse aus. Hingegen findet das informelle oder wilde Lernen immer und überall statt und ist damit für einen Großteil unserer Bildung verantwortlich. Der öffentliche Raum kann besondere Anreize zur (un)bewussten Auseinandersetzung mit der Stadt und den Mitmenschen setzen, sodass Stadt als Erlebnis- und Erfahrungsraum eine Kulisse des wilden Lernen ist. Nicht zuletzt deswegen werden StadtplanerInnen zunehmend in die Gestaltung von sog. Bildungslandschaften einbezogen. Wie lehrende Räume aussehen – hierzu fehlt es in der Planungspraxis allerdings aktuell an visionären Ideen und best-practice Beispielen. An diesem Punkt setzte das Masterprojekt an und entwickelte Räume, die ihre NutzerInnen (heraus) fordern!

Ziel des Masterprojektes war es anregende, multifunktionale öffentliche Räume für unterschiedliche Zielgruppen zu entwerfen. Produkte, wie Plakate, Modelle, Prototypen oder Baukästen dienen dazu die Projektergebnisse anschaulich verständlich zu machen und zu kommunizieren. Den Start in die Arbeit stellte ein Mapping-Projekt dar. Hierbei spürten wir in unserem Umfeld lehrende und lernende Räumen auf, eigneten uns diese an, testeten ihre besonderen Qualitäten und hielten die Ergebnisse grafisch oder plastisch fest.