Inhalt

Das Thema nimmt Formen bürgerschaftlichen Engagements in den Blick, bei denen die StadtbewohnerInnen die Entwicklung ihrer Stadt selbst aktiv in die Hand nehmen, Stadt "selbst machen": Zwischennutzungen, urbanes Gärtnern und Guerilla-Aktionen im öffentlichen Raum gehören genauso dazu wie Baugruppen und genossenschaftliche Ansätze in ganz verschiedenen Bereichen. Die Nutzer der Stadt werden zu Produzenten, die die Stadt selbstbestimmt gestalten - baulich aber auch ideell.

Fragen des Projekts sind:


Beispiele der selbstgemachten Stadt können ganz unterschiedlich aussehen und funktionieren. Relevante Dimensionen, die dem Projekt zur Verortung der eigenen Arbeit dienen, sind:

Maßstabsebene
Stadt kann auf der Ebene des Gebäudes (Objekt), im Quartier oder auch auf Gesamtstadteben selbst gemacht werden.

Privatheit vs. Öffentlichkeit
Inwiefern ist das untersuchte Phänomen privater oder öffentlicher Natur? Stadt kann in (halb-)öffentlichen oder privaten Räume selbst gemacht werden. Es können private oder (halb-)öffentliche Akteure eingebunden sein.

Freiwilligkeit vs. Notwendigkeit
Inwieweit entsteht das untersuchte Phänomen aus einer Notwendigkeit (z.B. finanziellem Druck) oder aus bewussten, freiwilligen Entscheidungen heraus?

Informalität vs. Institutionalisierung
Wo bewegt sich das Phänomen im Spannungsfeld zwischen Informalität und Institutionalisierung? Inwieweit ist es in den institutionellen Kontext eingebettet?

Individualisierung vs. Kollektivierung
Wird Stadt durch Aktionen einzelner Personen selbst gemacht oder sind es gemeinschaftliche Aktivitäten?

Spontaneität vs. Planung
In welchem Maße haben die Projekte spontanen, niedrigschwelligen Charakter bzw. sind sie geplant?

Ein Projekt im Rahmen der
Nationalen Stadtentwicklungspolitik
Koordiniert durch