Die ressourceneffiziente Stadt und InnovationCity Ruhr

Das Rahmenthema der ressourceneffizienten Stadt ruft vor allem Fragen auf, wie die Stadt von morgen mit den Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Energieverbrauch umgehen wird, aber auch wie Strukturen und Rahmenbedingungen aussehen müssen, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

In besonderer Art und Weise stellt sich diese Herausforderung im Ruhrgebiet, das über mehr als ein Jahrhundert von Kohleförderung und Stahlproduktion geprägt war. In den letzten Jahren sind hier entscheidende Schritte hin zu einer energieeffizienten Region unternommen worden; einer Region, die versucht, weniger Treibhausgase zu emittieren, die sich als Energiesparregion profiliert und den Einsatz regenerativer Energien schrittweise erhöht. Mögliche Leitlinien und Handlungsfelder für den nachhaltigen und ressourceneffizienten Umgang mit den Strukturen im Ruhrgebiet umfassen gleichermaßen Themen wie bspw. räumliche Restrukturierungen, Mobilität, Versorgung mit Dienstleistungen und Gütern.

InnovationCity Ruhr

Im Jahre 2010 hat der Initiativkreis Ruhr das Projekt InnovationCity Ruhr initiiert. Erklärtes Ziel ist es, den Energiebedarf der InnovationCity Ruhr bis zum Jahr 2020 um mehr als 50% zu reduzieren – mit innovativen Technologien für eine CO2-arme Energieerzeugung, einer energetischen Sanierung des Gebäudebestands sowie modularen und energieeffizienten Verkehrssystemen.

Auf die Ausschreibung des Initiativkreises Ruhrgebiet bewarben sich 16 Städte im Ruhrgebiet. Fünf Bewerberstädte (Essen, Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen-Herten, Bochum und Bottrop) haben sich mit detaillierten Konzepten um den Zuschlag für InnovationCity in der zweiten Phase bemüht, den letztendlich die Stadt Bottrop erhalten hat. Der Prozess hat über die verschiedenen Städte hinweg eine Menge an innovativen Vorschlägen für eine nachhaltige Stadtentwicklung hervorgebracht, die es wert sind, weiter entwickelt zu werden. Hier setzt die Arbeit der Studierenden an, die neue Ideen und Handlungsansätze für den Beitrag der Städte Gelsenkirchen und Herten liefern soll.

Ein Projekt im Rahmen der
Nationalen Stadtentwicklungspolitik
Koordiniert durch