Neuigkeiten aus Kassel

Der Begriff der Bildungslandschaft befasst sich mit den Disziplinen der Erziehungswissenschaft und der Lehre vom Raum.

In unserem Projekt versuchen wir, ausgehenden von aktuellen Erkenntnisse der Soziologie und Pädagogik, Bildung in die Stadtlandschaft zu übersetzen und sie für jeden zugänglich zu machen. Dabei steht vor allem die Verknüpfung des Ortes mit den kulturellen-, gesellschaftlichen- und  sozialen Unterschieden im Vordergrund.

Der Jungbusch ist ein multikultureller Stadtteil, der derzeit von einer dort stattfindenden Gentrifizierung geprägt wird. Es ist ein zentraler Ort, wo verschiedene Bildungseinrichtungen aneinander grenzen. Die Popakademie Baden-Württemberg, der Musikpark Mannheim, die Grundschule Jungbusch, die Universitätbibliothek Mannheim und diverse Kindergärten sind dort bereits angesiedelt.

Das Projekt setzt sich aus elf Studierenden der Landschaftarchitektur und des Städtebaus zusammen, die sich als Planungsgebiet den Mannheimer Jungbusch, ein Gelände unmittelbar am Verbindungskanal, ausgesucht haben.

Das Projekt bietet uns, als Studenten, die Chance einem gegenwärtigen und alltäglichen Problem mit einem Entwurf, städtebaulich sowie landschaftsarchitektonisch konzipiert, replizieren zu können. Unsere Erkenntnisse sollen im Rahmen einer Ausstellung, die Ende jedes Semesters an der Universität Kassel stattfindet, in unserer eigenen Bildungslandschaft dargestellt werden.

Die Intentionen dieser Ausstellung sind Denkanstöße zu gewähren und städtebauliche Fragestellungen zu formulieren.

Autoren: Studierende der Uni Kassel

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